bausparkassen

Vorab die Basis in der Baufinanzierung schaffen.

Baupsarkassen

Baupsarkassen

Auf Cash and Tax kommen wir jetzt nun zum Thema Bausparen und damit kommen wir zu den Bausparkassen. Eine Bausparkasse ist ein Kreditgeber, welcher günstig zu vorab festgelegten Konditionen einen Kredit in bestimmter Höhe gewährt, sofern man vorab bei dieser Bausparkasse eine bestimmte Summe zuverlässig anspart.

Diese Summe ist prozentual abhängig vom gewünschten Kredit der später gewährt werden soll und ist sogar verzinst. Die Verzinsung ist meistens sehr gering, wenn der Zinssatz für den späteren Kredit gering ist und höher wenn der Zinssatz für einen Kredit später höher ist.

HypothekMan ist auch flexibel was den Zeitpunkt des Kredites angeht, sobald man den prozentualen Beitrag der Summe zusammen gespart hat, kann man weiter sparen und den Kredit auch später sich gewähren lassen bzw. am Ende der Laufzeit sollte die komplette Bausparsumme, was auch die Höchstsumme für den Kredit darstellt, erreicht ist, auszahlen lassen.

Zudem ist Bausparen gerne steuerbegünstigt und kann auch als vermögenswirksame Leistungen anerkannt werden, dadurch sind Prämien möglich die das Erreichen der Bausparsumme bzw. die Fähigkeit für den Bausparkredit erleichtern.

Wer also unbedingt den Wunsch hat zu bauen bzw. eine Immobilie zu erwerben, sollte auch sofern es die Zeitlinie erlaubt, auch das Bausparen in Betracht ziehen. Denn mit Abschluss werden in der Regel die Zinskonditionen festgelegt.

Vergleichsrechner für Baufinanzierungen

Allgemeine Informationen zum Thema Bausparkassen

Bausparkassen sind Finanzinstitute, die sich auf die Finanzierung von Bauvorhaben spezialisiert haben. Sie bieten in der Regel sowohl Baudarlehen als auch Sparprodukte an, die sich speziell an Kunden richten, die eine Immobilie erwerben oder bauen möchten. Einige Bausparkassen sind in Form von Genossenschaften organisiert, andere als Aktiengesellschaften. Die meisten Bausparkassen sind Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Bausparkassen e.V. (BdB)

Was sind die Produkte und Dienstleistungen von Bausparkassen?

Bausparkassen bieten hauptsächlich zwei Arten von Produkten und Dienstleistungen an: Baudarlehen und Sparprodukte.
  • Baudarlehen: Bausparkassen bieten Baudarlehen für den Kauf oder Bau von Immobilien an. Diese Darlehen sind in der Regel günstiger als andere Immobilienkredite, da die Kunden gleichzeitig ein Sparprodukt abschließen und sich so eine Art Tilgungsträger aufbauen. Bauspardarlehen können für den Kauf von Grundstücken, den Bau von Eigenheimen, die Modernisierung von bestehenden Immobilien oder den Erwerb von Wohnrechten genutzt werden.
  • Sparprodukte: Bausparkassen bieten verschiedene Sparprodukte an, die sich an Kunden richten, die eine Immobilie erwerben oder bauen möchten. Diese Sparprodukte ermöglichen es Kunden, sich ein Tilgungsträger für ein späteres Baudarlehen aufzubauen. Beispiele für solche Produkte sind Bauspardarlehen, Bausparkonten, Bausparverträge und Wohn-Riester-Verträge.
  • Dienstleistungen: Bausparkassen bieten ihren Kunden auch Dienstleistungen wie Beratung bei der Finanzierung von Immobilienprojekten, Hilfe bei der Suche nach geeigneten Immobilien und Unterstützung bei den Formalitäten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder Bau einer Immobilie an.
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    Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

    Ein Bausparvertrag ist ein Finanzierungs- und Sparprodukt, das von Bausparkassen angeboten wird. Es ermöglicht es Kunden, sich einen Tilgungsträger für ein späteres Baudarlehen aufzubauen und gleichzeitig zu sparen. Hier ist eine kurze Erklärung, wie ein Bausparvertrag funktioniert:
    Der Kunde schließt einen Bausparvertrag mit einer Bausparkasse ab und legt dabei einen bestimmten Betrag fest, den er regelmäßig einzahlt (meist monatlich).Hypothekenkredit
    Die Bausparkasse investiert das Geld und zahlt dem Kunden dafür eine Verzinsung.
    Sobald der Kunde bereit ist, eine Immobilie zu erwerben oder zu bauen und ein Baudarlehen benötigt, beantragt er bei der Bausparkasse die Auszahlung des Tilgungsträgers.
    Die Bausparkasse prüft den Antrag und entscheidet, ob sie das Baudarlehen gewährt.
    Wenn das Baudarlehen gewährt wird, zahlt die Bausparkasse den Tilgungsträger aus und der Kunde erhält das Baudarlehen zusammen mit dem Tilgungsträger.
    Der Kunde kann das Baudarlehen dann nutzen, um eine Immobilie zu erwerben oder zu bauen. Es ist wichtig zu beachten, dass Bausparverträge in der Regel eine Wartezeit haben, bevor man ein Baudarlehen beantragen kann und dass die Bedingungen und die Konditionen der Baudarlehen, die von Bausparkassen angeboten werden, von Institut zu Institut unterschiedlich sein können.

    Was ist die Geschichte der Bausparkassen?

    Die Geschichte der Bausparkassen geht zurück auf das 19. Jahrhundert, als sich in Deutschland die ersten Genossenschafts-Bausparkassen gründeten. Diese Institutionen hatten das Ziel, den Bau von Wohnraum für Arbeiter und kleine Angestellte zu fördern und zu erleichtern.
    Die erste Bausparkasse wurde 1852 in Berlin gegründet. In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere Bausparkassen in anderen Teilen Deutschlands.
    Diese Institutionen waren in erster Linie als Genossenschaften organisiert und hatten das Ziel, den Bau von Wohnraum für Arbeiter und kleine Angestellte zu fördern.Hausdarlehen
    Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Bausparkassen zu einer wichtigen Institution in der deutschen Wohnungswirtschaft. Sie trugen dazu bei, den Wohnungsbestand zu erhöhen und die Wohnungsnot zu lindern. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Bausparkassen auch wichtig beim Wiederaufbau von zerstörten Wohnungen und beim Bau von Neubauwohnungen.
    In den 1960er und 1970er Jahren gab es eine Welle von Fusionen unter den Bausparkassen. Einige kleinere Institutionen schlossen sich größeren zusammen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
    Heute sind Bausparkassen in Deutschland immer noch eine wichtige Institution in der Wohnungswirtschaft und bieten eine Vielzahl von Finanzierungs- und Sparprodukten an, die sich an Kunden richten, die eine Immobilie erwerben oder bauen möchten.

    Informationen zur Ausbildung im Bausparsektor

    Die Ausbildung im Bausparkassen-Bereich ist ähnlich wie die Ausbildung zum Bankkaufmann, jedoch mit Schwerpunkt auf dem Thema Baufinanzierung und Bauen. In der Regel dauert die Ausbildung 3 Jahre und findet bei einer Bausparkasse statt.
    Während der Ausbildung erwerben die Auszubildenden Kenntnisse in Bereichen wie Baufinanzierung, Recht, Wirtschaft und Finanzmathematik. Sie erlernen auch, wie Bausparkassenprodukte verkauft und verwaltet werden, sowie wie Baufinanzierungen und Bauvorhaben betreut werden. Praktische Erfahrungen werden in den verschiedenen Abteilungen einer Bausparkasse gesammelt, wie z.B. im Kunden-Service, im Vertrieb oder im Risikomanagement.
    Am Ende der Ausbildung legen die Auszubildenden eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Bestehen diese Prüfungen, erhalten sie ein IHK-Zeugnis und dürfen sich offiziell Bausparkassenkaufmann nennen.
    Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung gibt es auch hier Möglichkeiten zur Weiterbildung, wie z.B. ein Studium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Baufinanzierung oder Fortbildungen zum geprüften Bau- oder Immobilienfachwirt. Auch hier gibt es diverse Fach- und Führungspositionen, die man erreichen kann, wie z.B. Finanzberater, Vertriebsleiter, Produktmanager, Risikomanager oder Filialleiter.

    Mehr Informationen auch unter: Verband der privaten Bausparkassen